Prävention/ Gesundheitsförderung

 

Foto: Renate Ibeler

– Kunst in der Natur – Foto: Renate Ibeler

Das Bundesministerium für Gesundheit schreibt zum Thema Prävention und Gesundheitsförderung: „Die meisten Krankheiten sind nicht angeboren, sondern treten im Laufe des Lebens auf. Menschen können viel tun, um verschiedene Krankheiten zu vermeiden und ihre Gesundheit zu stärken“.

Welche Krankheiten sind gemeint? Ein Beispiel:

  • Burn Out

    Lassen Sie es bitte erst gar nicht soweit kommen!  Betroffene bemerken diese heimtückische Krankheit zunächst gar nicht. Sie sind sehr ehrgeizig, arbeiten ohne Pause und können nie „Nein“ sagen“. Diese Überlastung hat auf Dauer katastrophale Folgen:  der Bewegungsapparat leidet aufgrund der sitzenden Arbeit an Schreibtisch und Computer. Sportstunden und Freizeitaktivitäten werden aufgrund von Zeitmangel immer öfter abgesagt, soziale Kontakte „verschwinden“ unbemerkt. Der Muskelabbau macht sich mit Gelenk- und Rückenproblemen bemerkbar. Was viel schlimmer ist: es treten seelische Beschwerden auf. Man kann trotz Müdigkeit nicht mehr schlafen, hat schließlich zu nichts mehr Lust, ist immer öfter nur noch schlecht gelaunt, schafft die Arbeit nicht mehr und muss sich schon nach der kleinsten Anstrengung ausruhen. Kommen noch Depressionen oder Existenzangst hinzu, bricht das Nervensystem zusammen. Dann besteht eine komplette Handlungsunfähigkeit und totale Erschöpfung. Dieser Zustand ist unerträglich. Nicht selten endet diese Krankheit mit Selbstmord. Die verschiedenen Stadien des Burn-Outs verlaufen von Mensch zu Mensch unterschiedlich und die Behandlung lässt sich nicht einfach nur mit Tabletten kurieren. Deshalb ist es wichtig, ein Burn-Out erst gar nicht entstehen zu lassen. Das gelingt am besten mit der regelmäßigen Teilnahme an Präventionskursen.

 

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